Life Stress, (epi)genetics and biology in depressive subtypes: A comparison be-tween atypical and typical depression in patients with and without stable coronary heart disease

Projektleitung und verantwortliche Personen
PD Dr. med. Joram Ronel (PI), Dr. Elisabeth Olliges (Studienkoordinatorin), Laura Kunert (Studienmitarbeiterin)

Projektbeschreibung
Ziel: Identifikation krankheitsbezogener und therapiesensibler Biomarker bei PatientInnen mit atypischen oder typischen depressiven Symptomen, sowie mit und ohne stabiler koronarer Herzerkrankung (KHK). Dabei wird die Heterogenität der Depression berücksichtigt, um ätiologische und pathophysiologische Mechanismen, sowie mögliche „kardiotoxische“ Komponenten depressiver Symptome zu identifizieren und durch eine umfassende psychometrische Erfassung von Symptomatik, Komorbidität, Medikation und Lebensstil potenzielle moderierende Faktoren zu untersuchen.

Hintergrund: Die Depression ist eine der häufigsten psychischen Erkrankungen weltweit und weist eine erhebliche klinische und biologische Heterogenität auf, wobei insbesondere typische und atypische Subtypen mit unterschiedlichen Symptomen und biologischen Korrelaten verbunden sind. Gleichzeitig besteht ein enger Zusammenhang zwischen Depression und KHK, wobei bestimmte depressive Symptomprofile möglicherweise „kardiotoxische“ Komponenten darstellen und mit ungünstigeren kardiovaskulären Verläufen sowie entzündlichen Prozessen assoziiert sind.

Methoden: Es handelt sich bei der Untersuchung um eine prospektive, naturalistische Längsschnittstudie. Zu zwei Messzeitpunkten werden sowohl biologische Marker (Blut und Speichel) als auch psychometrische Daten erfasst und eine HRV-Messung durchgeführt. 

ProbandInnen/PatientInnen: In die Studie werden insgesamt 344 erwachsene PatientInnen aus dem Department für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie und der Kardiologie rekrutiert. Die Teilnehmenden werden anhand depressiver Symptomsubtypen (typisch vs. atypisch), sowie des Vorliegens einer KHK in vier Gruppen stratifiziert, um Unterschiede in biologischen Markern und klinischen Merkmalen zu untersuchen. Zusätzlich sollen auch PatientInnen aus ambulanten, kardiologischen Rehaeinrichtungen, die Ein- und Ausschlusskriterien erfüllen in die Studie eingeschlossen werden. 

Laufzeit
Start: Sept. 2021
Ende: voraussichtlich: Dez. 2027

Status: laufend 

Funding/Sponsor: Klinik Barmelweid und Universitätsspital Zürich

Partner: PD Dr. med. Roland von Känel, Universitätsspital Zürich 

Registrierung: (Ethik-ID: 2016-00997)

Publikation/Veröffentlichung: ausstehend