Messung der Sleep-Onset-REM Episoden während des Schlafes mit und ohne Schlafentzug
Prof. Dr. med. Ramin Khatami (PI), Dr. Zhang (Investigator), med. prakt. K. Gevorgyan (Dissertantin), Med. prakt T. Lam (Dissertant)
Ziel: Hauptziel der Studie ist es zu untersuchen, ob die Intervention eines kontrollierten partiellen oder totalen Schlafentzug die REM-Schlaf Neigung bei Narkolepsien (aber nicht bei anderen Hypersomnolenzen) verstärkt und das Auftreten von SOREM Episoden erhöht sowie die REM-Schlaflatenzen verkürzt.
Hintergrund: Zentrale Hypersomnolenz-Erkrankungen betreffen etwa 5 % der Bevölkerung und umfassen unter anderem Narkolepsie, idiopathische Hypersomnie und nicht-organische Hypersomnien, deren Leitsymptom starke Tagesschläfrigkeit und/oder verlängerte Schlafdauer ist. Die Diagnostik erfolgt meist über Polysomnographie und Multiplen Schlaflatenztest (MSLT), wobei insbesondere SOREM-Episoden als Marker einer erhöhten REM-Schlaf-Neigung gelten. Der MSLT wird jedoch wegen geringer Reproduzierbarkeit kritisch diskutiert. Die beschriebene Studie untersucht, wie Schlafdauer und Schlafentzug das Auftreten solcher REM-Episoden beeinflussen und ob dabei Veränderungen der Körpertemperatur eine Rolle spielen.
Methoden: Es handelt sich um eine monozentrische, randomisierte, offene Interventionsstudie, die an einem einzelnen Studienzentrum durchgeführt wird, wobei die Teilnehmenden zufällig unterschiedlichen Interventionsgruppen zugeteilt werden und sowohl die Teilnehmenden als auch die Untersuchenden über die jeweilige Behandlung informiert sind.
Probanden/Patienten: In der Studie werden insgesamt 900 Patientinnen und Patienten eingeschlossen. Diese verteilen sich auf die drei verschiedenen Schlafentzungsprotokolle sowie drei diagnostische Gruppen von Hypersomnolenz-Erkrankungen, sodass pro Kombination jeweils 10 Teilnehmende untersucht werden.
Start: April 2021
Ende: Januar 2027
laufend
Klinik Barmelweid
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