Psychosomatische Rehabilitation – Eine Untersuchung von Wirk- und Einflussfaktoren der Behandlung
Dr. med. Lena Jellestad, Dr. sc. med. Gavin Brupbacher
Die Studie analysiert seit 2015 in 12 Schweizer psychosomatischen Kliniken erhobene ANQ-Qualitätsdaten (n ≈ 22’900), um bislang ungenutztes Potenzial zur Verbesserung der Behandlungsqualität zu erschließen. Im Fokus stehen vertiefte, explorative Auswertungen über bisherige deskriptive Analysen hinaus.
Ziel:
- Die stationäre psychosomatische Medizin in der Schweiz stärken
- Die Behandlungsqualität nachhaltig verbessern
Hintergrund: Die durch den ANQ erhobenen Daten wurden bislang primär hinsichtlich Ein- und Austrittsunterschieden sowie klinikbezogener Unterschiede ausgewertet. Der umfangreiche und standardisiert erhobene Datensatz bietet jedoch eine ideale Grundlage zur Beantwortung weiterführender Fragestellungen mit direkter Relevanz für die Versorgungsqualität.
Methoden:
- Retrospektive, explorative Sekundärdatenanalyse eines standardisiert erhobenen Multicenter-Datensatzes
- Analyse von Prädiktoren für Therapieerfolg, Dropout, Aufenthaltsdauer und Zielerreichung
- Identifikation von Patientenclustern anhand von Outcomemessungen
- Untersuchung weiterer Einflussfaktoren (z. B. COVID-19-Pandemie, Einführung von ST-Reha)
Probanden/Patienten: Datensatz umfasst ca. 22’900 Patienten aus 12 psychosomatischen Kliniken in der Schweiz (Erhebungszeitraum 2015–2023).
Erhebungszeitraum 2015–2023
laufend
Dr. med. Lena Jellestad Dr. sc. med. Gavin Brupbacher
In Bearbeitung